In einem Wohnhaus aus dem Jahr 2000 in Bad Lippspringe wurde die bestehende Gasheizung durch eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Die besondere Herausforderung: Die Heiztechnik für Fußbodenheizung, Heizkörper und zentrale Warmwasserbereitung befand sich im Spitzboden. Auch für die neue Anlage stand ausschließlich dieser Technikraum unter dem Dach zur Verfügung.
Gemeinsam mit den Kunden entwickelte PETERS eine Lösung, die die vorhandene Dachzentrale mit einer Außeneinheit im Garten verbindet. Im Spitzboden wurden ein modular aufgebauter Warmwasserspeicher, die Wärmepumpenregelung und die hydraulische Steuerung untergebracht. Ein Pufferspeicher ergänzt das System und unterstützt einen ruhigeren Betrieb mit längeren Laufzeiten der Wärmepumpe.
Die Außeneinheit von Stiebel Eltron arbeitet mit einem natürlichen Kältemittel und wurde auf zwei Punktfundamenten installiert. Eine Schotterschicht unterhalb der Anlage dient dem Kondensatablauf. Die Verbindungsleitungen führen vom Garten bis zur Dachzentrale. An der Fassade schützt ein gedämmter Blechkanal die Leitungen und begrenzt Wärmeverluste.
Zur Umsetzung gehörten außerdem die Heizungswasseraufbereitung mit vollenthärtetem Wasser sowie die sichere Trennung von Trinkwasser- und Heizungsnetz. Komponenten wie Schnellentlüfter, Ausdehnungsgefäß, Fülleinrichtung und Sicherheitszentrum vervollständigen die Installation.
Die Erfahrungen der Kunden bestätigen die gelungene Umstellung: Nach ihren Angaben versorgte die Wärmepumpe das Haus auch während eines kalten Winters mit längeren Minusgraden zuverlässig mit Raumwärme und Warmwasser. Das Projekt zeigt, wie eine Heizungsmodernisierung auch bei einer ungewöhnlichen Einbausituation umgesetzt werden kann.
Umstellung von Gasheizung auf Luft-Wasser-Wärmepumpe bei bestehender Dachzentrale im Spitzboden
Konrad Peters Nachf. GmbH
Am Vorderflöß 27
33175 Bad Lippspringe